Eine gute Nachricht aus der Gardasee-Region: die Olivenblüte verspricht eine gute Ernte in diesem Jahr. Nicoletta Manestrini von der gleichnamigen Ölmühle in Soiano del Lago im westlichen Hinterland des Gardasees freut sich: „Heuer waren beste Wetterbedingungen für die Olivenblüte, es gibt viele Blüten. Es regnete genug, aber nicht zu viel wie im letzten Jahr. Die Sonne schien. Wenn alles so weiter geht, dürfen wir uns heuer auf eine gute Ernte bei bester Qualität freuen!“ Denn Liebhaber des köstlichen Öls standen im letzten Jahr gerade bei kleinen Ölmühlen oft vor verschlossenen Türen. Da aufgrund von Dauerregen im Mai, großer Hitze im Juni und Hagel im Sommer rund um den Gardasee kaum Oliven auf den Bäumen waren, haben viele Olivenbauern gar nicht geerntet. Insgesamt konnte nur etwa 20 Prozent einer normalen Olivenernte eingebracht werden. Doch in diesem Jahr zeigt sich die Natur von ihrer besten Seite.
Die Olivenblüte ist relativ unscheinbar, doch von der Nähe betrachtet ein kleines Kunstwerk. Die Bestäubung erfolgt vor allem durch den Wind. Je weiter südlich der Olivenbaum wächst, desto früher blüht er. Es gibt hunderte von Sorten, einige davon, wie die Sorte „Frantoio“ oder „Leccino“ sind überregional vertreten, andere in den Anbaugebieten autochton. Am Gardasee ist die Edelsorte „Casaliva“ heimisch. Das DOP Olivenöl des Gardasees muss zu mehr als der Hälfte aus Casaliva bestehen. Ein solch edles Olivenöl verwendet man in der Küche am besten roh und gibt damit beispielsweise Pasta den letzten Pfiff. „Fare una C“ sagen die Italiener dazu, also das Olivenöl in Form des Buchstabens C über das Gericht gießen. Mehr Rezepte mit Olivenöl findet man
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